Publikationen/Publikations-Archiv
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Was braucht es, damit die Mobilität in den Gemeinden sozial- und umweltverträglicher wird? Statt einmal mehr die sattsam bekannten Probleme zu schildern, wollte die Journalistin Heike Leitschuh-Fecht wissen, wie aus Städten wieder lebendige, uebens- und lebenswerte Zentren modernen Lebens und Arbeitens werden können. Sie machte sich also auf die Suche nach realisierten Modellen — und ist fündig geworden: In ihrem Buch präsentiert sie elf spannende Beispiele aus vier europäischen Ländern und zeigt, was daraus zu lernen ist. Dabei geht es nicht bloß um Autos, Busse und Straßenbahnen, um Fahrradwege und Fußgängerzonen. Gezielt hat die Autorin auch nach den Wechselwirkungen sozialer und kultureller, ökologischer und ökonomischer Aspekte gesucht, hat nach der Entwicklung von Lebensstilen und Mobilitätsbedürfnissen, wirtschaftlichen Zielen und Leitbildern für die Stadtentwicklung gefragt. |
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Warum der Güter- wie Personenverkehr ein Konfliktthema nicht nur in Deutschland bleiben wird? Verkehrswachstum einerseits, ökologische, finanzielle und politische Akzeptanzrestriktionen andererseits werden dafür sorgen, dass diese Themen nicht von der Tagesordnung verschwinden. Es mangelt auch nicht an guten, kreativen Ideen zur Verminderung des Konfliktpotentials — wohl aber offensichtlich an ihrer Umsetzung. Auch lässt sich beobachten, dass die verkehrspolitische Diskussion sehr häufig nur innerhalb der jeweiligen Gruppierungen stattfindet: Umweltschützer reden nicht mit Spediteuren, Verkehrsingenieure nicht mit Raumplanern usw. Es wird viel übereinander geredet, aber zu wenig miteinander. Wenn es dann zu Konflikten kommt, entsteht Unverstandnis und Misstrauen über die Absichten, Interessenlagen und Argumente der jeweils anderen Seite. Dies war Anlass für die Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung für Umwelt und Verkehr, Vertreter aller Interessengruppen, Unternehmen und öffentlicher Institutionen zusammenzuführen, die sich mit Verkehrsfragen beschäftigen. In lockerer Atmosphäre wurden in den bei den Workshops, die im April bzw. Juni 1996 jeweils über anderthalb Tage stattfanden, nicht nur über die (verschiedenen) Problemanalysen diskutiert. Vielmehr galt es herauszufinden, wo ein (breiter) Konsens zwischen den verschiedensten Beteiligten besteht. Das vorliegende Buch dokumentiert die Diskussionen beider Veranstaltungen und druckt die dort gehaltenen Vorträge der sechs Referenten, die die Verkehrsproblematik aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, ab. Dabei hat sich gezeigt, dass z.T. sogar weitreichende Übereinstimmungen der verschiedenen Akteure bestehen. Mit der Veröffentlichung ist die Hoffnung verbunden, dass die verkehrspolitische Diskussion sich etwas von der problemlösungsorientierten Atmosphäre und der zielführenden Diskussion über umsetzbare Ideen anstecken lässt. |
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