Publikationen/Publikations-Archiv

Publikations-Archiv

Gestaltung von Otterdurchlässen an Straßen

Die erste Broschüre zum Thema ,,Straßenverkehr und Otterschutz” ist im Jahre 2002 in der Reihe ,,Naturschutz praktisch” Nr. 3 erschienen. Sie widmet sich besonders den Grundiagen des Problems, dass viele Fischotter auf unseren StraBen sterben. So werden dort zum Beispiel das Wanderungsverhalten der Fischotter, die Verkehrsopferstatistik und die Ursachen für den Unfalltod dargestellt. 

In dieser Broschüre soll es starker um die verschiedenen Bauweisen von Durchlässen gehen. Fotos der Durchlasswerke sollen insbesondere den Straßenbaubehörden, Pianungsbüros und den Straßenmeistereien praktische Beispiele verrnittein. Denn vielfach mussten sich diese Steilen in den ietzten Jahren zum ersten Mal mit derartigen Pianungen und Bauausführungen beschäftigen, und der Teufei steckt bekanntlich im Detail. Auch ist jede Situation etwas anders und verlangt nach eigenen Losungen.

Standardlosungen sind langst nicht überail angebracht. Insofern ist es verständlich, das es auch zu Missverständnissen kommt und hier und da eine Baumaßnahmen nicht optimal gelingt. Dieses ist umso bedaueriicher, ais das Engagement der Straßenbaubehörden und anderer Mitwirkender überaus groß ist. Insofern sollen hier möglichst anschaulich durchgeführte Maßnahmen dargestellt und eriäutert werden.

Und dass es durchaus Sinn macht, sich für derartige Bauwerke einzusetzen und viele von ihnen zu verwirklichen, zeigt das Beispiei Land Brandenburg. Dort, im wohi otterreichsten Land der Bundesrepublik, konnte die Zahl der überfahrenen Otter in den Ietzten Jahren durch den Bau von ottergerechten Durchlässen deutiich gesenkt werden.

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Environmental Changes and Sustainability of Biogeochemical Cycling

Environmental biogeochemistry has developed as an important scientific field for decades and therefore a committee was established that organised the first International Symposium on Environmental Biogeochemistry (ISEB) in 1973 in Logan, Utah, U.S.A. The objective of the symposia were to provide a forum for the interactions of environmental chemists, geochemists and mineralogists, environmental microbiologists, ecologists, toxicologists, soil scientists and others to address the state-of-the art and identifS‘ gaps in knowledge on environmental biogeochemistry at different spatio-temporal scales, from the molecular level to the cycling of elements in large compartments.

The ISEB returns to Germany after a hiatus of 32 years. lt was at the ISEB III in Wolfenbüttel back in 1977 where scientists working in the field of environmental biogeochemical cycling biogeochemistry reconfirmed once more the efforts of this society. The past 18 meetings were a huge success.
The ISEB XIX in 2009 in Hamburg will bring together the scientific expertise on impact of climate change and human activities on biogeochemical cycling. Innovative resuits will be shared within this long-term interdisciplinary forum to improve knowledge and education in these fields considering the sustainable development. This Symposium will lead to the advancement of frontiers of knowledge on environmental biogeochemistry and to the subsequent development of innovative management strategies to sustain environmental quality and safety, and ecosystem health.
The following topics have been selected:

  1. Global changes and biogeochemical cycling
  2. Human impact on biogeochemical cycling
  3. Interactjons between environmental spheres, (Atmosphere, soil, aquatic systems and subsurface)
  4. Processes in terrestrial vs. aquatic ecosystems
  5. Soils as biogeochemical interface
  6. Soil-plant-microorganisms interactions
  7. Nutrient and energetic use efficiency
  8. Evaluating biogeochemical cycling
  9. Adjustment to extreme conditions
  10. Environmental biogeochemistry and economic and social assessments

Although there arc new and traditional competitive meetings in the field of environmental biogeochemistry organised around, we were very pleased to receive excellent submissions from worldwide and along the topics identified during the preparatory phase. Innovatively, we also include topics addressing economic and social issues which are crucial for working successfully on Environmental Changes and Sustainability of Biogeochemical Cycling of our Earth System.

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„Umwelt und Verkehr Band 5, Lebensräume schaffen: Artenschutz im Verkehrsnetz“ 

Etliche wild lebende Tierpopulationen sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Ein wesentlicher Grund: Sie brauchen mehr Platz für ihre Fortpflanzung und Entwicklung, als sie in unserer zersiedelten Landschaft noch vorfinden. Wildkatzen und Fischotter zum Beispiel leiden vor allem darunter, dass die Landschaft immer mehr durch Verkehrswege zerschnitten wird. Die größte Herausforderung besteht darin, das bestehende Verkehrsnetz durchlässiger zu machen. Welches sind dafür die besten und effizientesten Möglichkeiten? Was kann man von den Nachbarn im Ausland lernen? Welche politischen und rechtlichen Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Wie können Straßenbauer und Naturschützer besser zusammenarbeiten? Diesen Fragen wollte die Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung für Umwelt und Verkehr auf den Grund gehen und lud 2006 zu einer Expertentagung ein. Daraus entstand dieses Buch. Es gibt den aktuellsten Stand der Diskussion um Lebensraumkorridore wider, zeigt die Dimension der Probleme und vor allem Lösungsmöglichkeiten auf, Lebensraumkorridore zu schaffen das ist praktizierter Artenschutz.

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Lust auf Stadt

Was braucht es, damit die Mobilität in den Gemeinden sozial- und umweltverträglicher wird? Statt einmal mehr die sattsam bekannten Probleme zu schildern, wollte die Journalistin Heike Leitschuh-Fecht wissen, wie aus Städten wieder lebendige, uebens- und lebenswerte Zentren modernen Lebens und Arbeitens werden können. Sie machte sich also auf die Suche nach realisierten Modellen und ist fündig geworden: In ihrem Buch präsentiert sie elf spannende Beispiele aus vier europäischen Ländern und zeigt, was daraus zu lernen ist. Dabei geht es nicht bloß um Autos, Busse und Straßenbahnen, um Fahrradwege und Fußgängerzonen. Gezielt hat die Autorin auch nach den Wechselwirkungen sozialer und kultureller, ökologischer und ökonomischer Aspekte gesucht, hat nach der Entwicklung von Lebensstilen und Mobilitätsbedürfnissen, wirtschaftlichen Zielen und Leitbildern für die Stadtentwicklung gefragt. 
Heike Leitschuh-Fechts Thema ist die Stadt als Lebensraum. Und ihr Buch macht Mut, in der Städteplanung und Verkehrspolitik neue Wege einzuschlagen.

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Die Brennstoffzelle — Ende des Verbrennungsmotors?

Die Brennstoffzelle kommt in Fahrt: Für die nächsten Jahre haben einzelne Automobilhersteller die Serienfertigung von Brennstoffzellenfahrzeugen angekündigt. Als Vorteile dieser neuen Antriebsart werden genannt: der Wirkungsgrad ist höher, schädliche Emissionen fallen weg und es sind keine fossilen Brennstoffe für den Betrieb erforderlich. Dennoch ist auch noch vieles offen: Sind die ökologischen Vorteile wirklich so gross, wie die Promotoren sagen? Gibt es in absehbarer Zeit einen ausreichend grossen Markt für das Brennstoffzellenfahrzeug oder bleibt die Brennstoffzelle auf Nischenanwendungen beschränkt? Welche Rolle muss die Politik spielen? 

Über Erfolg oder Misserfolg der Brennstoffzelle als Antrieb für Auto mobile entscheidet das Zusammenspiel vieler Akteure. Um so wichtiger ist es daher, dass sich die relevanten Akteure frühzeitig verständigen, um in einem möglichst grossen Konsens einen gesamtgesellschaftlich sinnvollen Weg zu gehen.

Diesen Dialog zu initiieren und dabei die wesentlichen Themenfelder der Debatte um die Brennstoffzelle aufzuzeigen, ist das Ziel dieses Buches. Automobilhersteller und Stakeholder Autofahrer, Umwelt verbände, Behörden und wissenschaftliche Institute stellen darin ihre Positionen zur Diskussion.

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Mobilität statt Ökologie?

Warum der Güter- wie Personenverkehr ein Konfliktthema nicht nur in Deutschland bleiben wird? Verkehrswachstum einerseits, ökologische, finanzielle und politische Akzeptanzrestriktionen andererseits werden dafür sorgen, dass diese Themen nicht von der Tagesordnung verschwinden. Es mangelt auch nicht an guten, kreativen Ideen zur Verminderung des Konfliktpotentials wohl aber offensichtlich an ihrer Umsetzung. Auch lässt sich beobachten, dass die verkehrspolitische Diskussion sehr häufig nur innerhalb der jeweiligen Gruppierungen stattfindet: Umweltschützer reden nicht mit Spediteuren, Verkehrsingenieure nicht mit Raumplanern usw. Es wird viel übereinander geredet, aber zu wenig miteinander. Wenn es dann zu Konflikten kommt, entsteht Unverstandnis und Misstrauen über die Absichten, Interessenlagen und Argumente der jeweils anderen Seite.

Dies war Anlass für die Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung für Umwelt und Verkehr, Vertreter aller Interessengruppen, Unternehmen und öffentlicher Institutionen zusammenzuführen, die sich mit Verkehrsfragen beschäftigen. In lockerer Atmosphäre wurden in den bei den Workshops, die im April bzw. Juni 1996 jeweils über anderthalb Tage stattfanden, nicht nur über die (verschiedenen) Problemanalysen diskutiert. Vielmehr galt es herauszufinden, wo ein (breiter) Konsens zwischen den verschiedensten Beteiligten besteht.

Das vorliegende Buch dokumentiert die Diskussionen beider Veranstaltungen und druckt die dort gehaltenen Vorträge der sechs Referenten, die die Verkehrsproblematik aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, ab. Dabei hat sich gezeigt, dass z.T. sogar weitreichende Übereinstimmungen der verschiedenen Akteure bestehen. Mit der Veröffentlichung ist die Hoffnung verbunden, dass die verkehrspolitische Diskussion sich etwas von der problemlösungsorientierten Atmosphäre und der zielführenden Diskussion über umsetzbare Ideen anstecken lässt.

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Verkehrsvermeidung — aber wie?

Während seit den siebziger Jahren eine Entkopplung von Wirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch in den Industrieländern zu beobachten ist, lassen sich ähnliche Tendenzen beim Verkehr nicht feststellen. Auch geht keine Prognose davon aus, dass dies in absehbarer Zeit der Fall sein wird. Die verkehrsverursachenden Faktoren von der Integration des europäischen Binnenmarktes und Osteuropas bis hin zur Vergrösserung des Wohnflächenbedarfes pro Person und erhöhten Pendeldistanzen sind nach wie vor ungebrochen. Dabei stösst das Verkehrswachstum zunehmend an die Kapazitätsgrenzender Infrastruktur, die aus ökonomischen, städtebaulichen und ökologischen Gründen nicht parallel ausgebaut werden kann (und soll).

Neben einer Effizienzsteigerung in der Nutzung der Verkehrsinfrastruktur wird daher auch zunehmend die «Verkehrsvermeidung» diskutiert. Jenseits von zum Teil heftigen ideologischen Kontroversenwurde in den letzten Jahren eine Reihe praktischer Ansätze zur Verkehrsreduzierung entwickelt. Dazu zählen etwa die Versuche, mit Hilfe der Tele-Heimarbeit den Berufsverkehr zu reduzieren sowie städteplanerischeVerdichtungen, damit Versorgungsfunktionen wieder zu Fuss erreichbar werden oder die Stärkung regionaler Wirtschaftsverflechtungen, um grossräumige Transporte zu vermindern.

Das hier vorgelegte Buch dokumentiert die konzeptionell diskutierten wie realisierten Ansätze zur Verkehrsvermeidung bzw. -reduzierung in einer systematischen Weise und bereitet sie für die verkehrspolitische Diskussion auf. Insgesamt ist damit die Hoffnung verbunden, dass die verkehrspolitische Diskussion durch diese — auch ausländische Modelle und Erfahrungen umfassende — Bestandsaufnahme bereichert und versachlicht wird.

 

 

 

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Gesellschaftliche Ziele von und für Verkehr

Im Verkehr wird heute viel gestritten, fast alle Lösungen werden kontrovers diskutiert: Es gibt wohl keinen einzigen Lösungsvorschlag mehr, der nicht sofort von irgend jemandem kritisch angegangen würde. Wieso ist das so? Gibt es wirklich keinen gemeinsamen Grundkanon, keine gemeinsamen Ziele mehr? Der vorliegende Text widmet sich deshalb der Frage, was denn eigentlich das Ziel von Verkehr ist. Wofür wird denn eigentlich in unserer Gesellschaft dieser große Aufwand für Verkehr betrieben? Wozu dient das alles? Darauf aufbauend: Wie soll Verkehr aussehen, um dieses Ziel zu erfüllen? Es zeigte sich sehr schnell, daß man für diese Frage die rein ingenieurliche Ebene des Verkehrs verlassen und in einen sozialwissenschaftlichen Bereich vordringen muß, der sowohl Bedürfnisbefriedigung und Entscheidungsfindung des einzelnen als auch die Interessen der Gesellschaft berücksichtigt.

Es ist offensichtlich, daß die von uns untersuchten subjektiven Entscheidungsprozesse, die letztendlich Mobilität und Verkehr bestimmen und die damit zum eigentlich erst sichtbaren und meßbaren Ergebnis „Verkehr“ führen, auch von uns (,‚als Wissenschaftler“) nur unter Zuhilfenahme subjektiver und damit nicht wertneutraler Einschätzungen betrachtet werden können. Dies mag dazu führen, daß manche Ableitungen mechanistisch erscheinen; dies mag dazu führen, daß manche Bewertungen so erscheinen, als wären sie „objektiv“ determiniert. Bei diesem Thema kann es aber keine objektiv eindeutige Ableitung geben, alle unsere Beobachtungen und Folgerungen entstammen unseren (subjektiven) Informationen bzw. Wahrnehmungen. Wir sind uns dessen bewußt, glauben aber dennoch, daß nur auf diesem Wege ein Zugang zu den heute diskutierten Streitfragen im Verkehr möglich ist. Wir glauben, daß die heutigen Fragen gesellschaftlich nur beantwortet werden können, wenn eine gewisse Grundverstäncligijng über den Zweck von Verkehr erzielt werden kann.

Mit diesem Bericht versuchen wir deshalb, zumindest eine Diskussionsgrundlage dafür anzubieten, daß sich unsere Gesellschaft wieder um einen Grundkonsens in diesem Bereich bemüht. Wir wollen einen Klärungsprozeß starten, der eine Antwort liefern soll auf die Frage: Wer sieht welche Ziele für Verkehr in Deutschland? Der Bericht soll insbesondere auch als Basis für einen Konferenz zu diesem Thema, die im Frühjahr 2000 stattfinden soll, liefern.

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4. Forum Zukunft Brandenburg – 2025 in der Mitte Europas

Die vorliegende Veröffentlichung wendet sich zum einen an die Teilnehmer des vierten Forum Zukunft Brandenburg und soll dabei als grobe Gedankenstütze für das am 4. September 1998 Vorgetragene dienen. Zum anderen sollen mit Ihr die Arbeit und die Ergebnisse des Forums einer breiteren Öffentlichkeit dargestellt werden. Die Kurzform stellt eine journalistische Zusammenfassung der Beiträge des Forums dar und erhebt somit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für den Inhalt der redaktionell bearbeiteten Beiträge sind nicht die Referenten verantwortlich.

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Verkehrswesen und Klimapolitik in der dritten Welt

 

Führende Wissenschaftler sind 1995 in einem weltweit organisierten Gremium zu dem Ergebnis gekommen, daß sich die Erde seit etwa 100 Jahren erwärmt, und daß diese Änderung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Treibhausgase zurückgeht, für deren Emission menschliches Handeln ursächlich ist. Eine Fortsetzung dieses Trends hätte weitreichende globale Auswirkungen etwa auf das Gesundheitswesen, auf die Häufigkeit extremer Wettererscheinungen, auf die Ernährungssituation und die Artenvielfalt.

Die meisten Staaten haben vor diesem Hintergrund die  Rahmenkonvention  zum Schutz des Klimas ratifiziert: dieser Vertrag zielt auf die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung des befürchteten Treibhauseffekts. Obwohl alle Bereiche der Wirtschaft zum Ausstoß von Treibhausgasen insbesondere dem CO2 beitragen, zeichnet sich derzeit ab, daß der Transportsektor künftig für mehr Emissionen verantwortlich sein dürfte als jeder andere Bereich.

Die vorliegende Studie zeigt Handlungsfelder einer verkehrsbezogenen Politik zum Schutz des Klimas in der dritten Welt auf und legt Maßnahmen für ein Schutzprogramm dar. Die Dringlichkeit erster Schritte in der dritten Welt in diese Richtung ergibt sich daraus, daß die Entwicklung neuer Komponenten des Verkehrssystems noch weit länger als ein Jahrzehnt in Anspruch nimmt. Je früher Weichen für ein nachhaltiges Verkehrswesen gestellt werden, desto leichter fallen später die erforderlichen Anstrengungen zum Schutze des Klimas.

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Die Berücksichtigung von Wechselwirkungen in Umweltverträglichkeitsstudien zu Bundesfernstraßen

Die nach den §§ 1 und 2 des UVPG geforderte Ermittlung, Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen eines Vorhabens auf Schutzgiiter einschließlich der jeweiligen Wechselwirkungen trägt der Erkenntnis Rechnung, daß die Umwelt ein komplexes und vielfältig vernetztes System darstellt. Die Umsetzung dieser Erkenntnis in die Praxis bereitet jedoch Probleme, da weder der Begriff der Wechselwirkungen eindeutig definiert ist noch Hinweise vorhanden sind, welche Wechselwirkungen wie in Umweltverträglichkeitsstudien zu berücksichtigen sind.In der vorliegenden Untersuchung werden rechtliche Grundlagen, Regelwerke, Literatur und aus gewählte Umweltverträglichkeitsstudien zu Verkehrsprojekten mit dem Ziel ausgewertet, diese Defizite zu beseitigen und ein inhaltliches und methodisches Anforderungsprofil zur Berücksichtigung ökosystemarer Wechselwirkungen in Umweltverträglichkeitsstudien zu Bundesfernstraßenplanungen zu entwickeln. Wegen der umfassenden Darlegung der ausgewerteten Unterlagen und der im Hinblick auf wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit ausffihrlich erfolgten Aufbereitung der Folgerungen und Ergebnisse wurde es nach Abschluß der Arbeit als zweckmäßig erachtet, ergänzend eine mehr praxisorientierte Kurzfassung zu erstellen, in der konkrete Handlungsempfehlungen flur die Berücksichtigung von Wechselwirkungen im Rahmen von Umweltverträglichkeitsstudien gegeben werden. Diese Arbeitshilfe wird von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen separat veröffentlicht. Besonderer Dank gilt der Dr. Joachim und Hanna Schmidt-Stiftung flur Umwelt und Verkehr, die sowohl diese Arbeit als auch die Veröffentlichung der Arbeitshilfe finanziell gefördert hat.

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Europäisches Integrationsstudium Umweltwissenschaften
Integrationsstudium Europäische Verkehrsentwicklung
Studienliteratur 

 

Diese Publikation enthält Einführungsvorlesungen zum Integrationsstudium Europäische Verkehrsentwicklung 2. Matrikel, Fachvorträge des 3. Internationalen EIPOS-Kolloquiums Verkehrswissenschaften „Verkehr und Umwelt“ und Zusammenfassungen ausgewählter Projektarbeiten des Europäischen Integrationsstudiums Umweitwissenschaften und des Integrationsstudiums Europäische Verkehrsentwicklung. Sie ist Studienmaterial in diesen Integrationsstudien.

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Verkehr und Umwelt – Konflikt oder Konvergenz?

 

Die Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung ifir Umwelt und Verkehr wurde im Jahre 1992 von Herrn Dr.-Jng. Dr.-Ing. E.h. Joachim Schmidt, dem damaligen Seniorchef der gleichnamigen Unternehmensgruppe, und seiner Frau Hanna errichtet. Die Stiftung verfolgt aus schließlich und unmittelbar wissenschaftliche gemeinnützige Zwecke, wobei sie insbesondere das Ziel verfolgt, die Konflikte zwischen der Schaffung, Erhaltung und dem Ausbau von Verkehrsinfrastrukturen, insbesondere des Straßenbaus, und den Erfordernissen zur Erhaltung einer intakten Natur darzustellen und im Sinne einer umweitgerechteren Verkehrspolitik zu wirken.

Dabei sollen die Entwicklung und Förderung neuer Verkehrsstrategien aus interdisziplinärer Sicht sowie die Vorstellung neuartiger wissenschaftlicher Lösungsmodelle zur Begrenzung des Umweitschadens Schwerpunkte der Stiftungstätigkeit sein. Die Stiftung versteht sich nicht als politik- oder interessengebundene Institution und fördert keine entsprechenden Projekte. Die Stiftung hält zu der Thematik Umwelt und Verkehr im oben genannten Sinne Seminare und Symposien ab, unterstützt Forschungsvorhaben und fördert entsprechende wissenschaftliche Publikationen. Zusätzlich werden Promotionsstipendien vergeben.

The German Marshall Fund ofthe United States ist eine unabhängige amerikanische Stiftung, die 1972 durch eine Schenkung der Bundesrepublik Deutschland als Erinnerung an den Marshall-Plan ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung soll die Verständigung zwischen Europäern und Amerikanern vertiefen, die Zusammenarbeit unterstützen und den Austausch von praktischen Erfahrungen fördern. Das Umwekschutzprogramm des Gerrnan Marshall Fund konzentriert sich auf Transport und Verkehr in städtischen und Ballungsgebieten in den Vereinigten Staaten und Europa. Ziel ist der Austausch von Informationen und praktischen Erfahrungen zu innovativen Lösungsansätzen, insbesondere solchen, die sich mit Fragen der Landnutzung und der Suburbanisierung, der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, des steigenden Verkehrsaufkommens, des öffentlichen Verkehrs, der Luftverschmutzung und des Straßenbaus beschäftigen.

Dieser Progranimbereich unterstützt Lernen durch persönlichen Austausch, durch Studienfahrten, Städtepartnerschaften, durch kontinuierlichen Dialog, Workshops und transatlantische Zusammenarbeit. Weiterhin fördert der Fund die Verbreitung erwiesenermaßen erfolgreicher Strategien, politische Partizipation, Konsensbildung und institutionelle Erneuerung unter US-amerikanischen und europäischen politischen Entscheidungsträgem und Praktikern. Der Fund unterstützt darüber hinaus einige kleine Projekte, die aus dem transatlantischen Austausch und Dialog Nutzen ziehen können. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um Projekte, die sich mit wirtschaftlichen und finanziellen flankierenden Maßnahmen zur Regulierung beschäftigten, mit Umwelt und Handel, Abfallvermeidung, Energieefflzienz und alternativem sowie medienübergreifendem Umweltmanagement. In Mitteleuropa werden die Zuwendungen direkt über das Environmental Partnership for Central Europe (Umweltpartnerschaft für Mitteleuropa) vergeben, einem Gemeinschaftsprojekt des Fund und eines Stiftungskonsortiums.

Alle Zuwendungen unterstützen Umweltschutzreform und Partizipation der Bevölkerung. Sie werden sich in Zukunft stärker auf Transport und Verkehr sowie Stadtentwicklung konzentrieren. Die gemeinsame Tagung in Berlin fand statt im Jahr des 50. Jahrestages des Marshall-Plans und war weitgehend bestimmt durch das Anliegen, über den Atlantik hinweg Erfahrungen zu umweltbezogenen Fragen des Verkehrs auszutauschen. Der vorliegende Tagungsband faßt die wichtigsten Referate beider Seiten zusammen.

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